Ansatz: Normative Anforderungsanalyse

Die Dokumentationsstruktur und damit eine Säule der Vorgehensweise wurde aus dem Ansatz der Normativen Anforderungsanalyse (NORA) abgeleitet.

(Wird zu einem späteren Zeitpunkt weiter vertieft.)

Inhaltliche Trennung Löschregeln / Umsetzungsvorgaben

Die DIN 66398 empfliehlt, zwischen Regelkatalog und Umsetzungsvorgaben strikt zu trennen. Die Beteiligten gewinnen eine bessere Übersicht über den Bestand an Datenarten und Löschregeln. Die Dokumente werden zielgruppenspezifischer und stabiler. In der Praxis zeigen sich Vorteile durch die Trennung zwischen Regelkatalog und Umsetzungsvorgaben. Die Vertiefung zeigt zahlreiche Gründe für diese Vorgehensweise auf.

Struktur über Regellöschfristen

Die DIN 66398 schlägt vor, im Regelkatalog die Regellöschfrist als Sortierkriterium für die Datenarten zu verwenden. Die Vertiefung bietet Argumente für diesen Vorschlag.

Eine Löschregel je Datenart

Die DIN 66398 stellt für die Vorgehensweise die Meta-Regel auf: "Nur eine Löschregel je Datenart". Die Vertiefung zeigt, dass dadurch die Matrix der Löschklassen erst möglich und eine klare Struktur der Datenarten erreicht wird.

Gruppen von Umsetzungsvorgaben

Die DIN 66398 verfolgt das Ziel, auch die Umsetzung der Löschregeln möglichst einfach zu gestalten. Dabei unterstützt Einteilung von Umsetzungsvorgaben in Dokumentgruppen.

Die Norm unterscheidet:

  • Umsetzungsvorgaben für Querschnittsbereiche: Da einige Datenbestände in vielen Systemen ähnlich zu behandeln sind, bietet es sich an, die Umsetzung für diese Bestände zusammenzufassen. Dies gilt auch für weitere Aspekte, z.B. für die Vorgaben zum Löschen bei der Systementwicklung und -beschaffung. 
  • Umsetzungsvorgaben für Systeme: Systemlöschkonzepte.
  • Umsetzungsvorgaben für manuelle Prozesse.
  • Umsetzungsvorgaben für Dienstleister.

 (Wird zu einem späteren Zeitpunkt weiter vertieft)